Eine gute Zeit, um sich wieder einmal längerfristige Charts anzusehen. Und das nicht wegen der Sommerflaute, sondern weil die Börse über die vergangenen Monate die Bodenhaftung zurückgewonnen hat. Inwiefern der Kursrückgang der Straumann-Aktie vor Jahresbeginn schon absehbar war, ist über den Link am Ende des Artikels abrufbar. Aus meiner Sicht befinden sich Straumann jetzt in der zweiten Stufe einer Korrektur, die sich auf den längerfristigen Aufwärtstrend der ­Aktie bezieht. Dieser ist noch intakt und nach meiner Meinung auch nicht gefährdet.

Langfristige Trends werden von ­mittelfristigen und kurzfristigen Trends überlagert. Diese waren Treiber der Preisüberhöhung im vergangenen Jahr und generieren jetzt den Druck, der in den vergangenen acht Monaten zu ­Abschlägen geführt hat. Market-Timing ist möglich, indem sich der Investor mit dem Sättigungsgrad vor allem der ­mittelfristigen Trends befasst. Die Pro­gnosequalität wird erhöht, wenn er sich zusätzlich noch mit dem Kontext zum längerfristigen Trend beschäftigt, denn da existiert eine gewisse Logik.

Weit in der Korrektur

Wenn die Preise sich nur aufgrund von Meldungen und Meinungen bewegen würden, wäre der Verlauf chaotischer. In der Kursgrafik wären dann keine Trends zu erkennen. Diese können Sie aber mit blossem Auge ausmachen.

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