Unternehmen / Gesundheit

Straumann ist im Ausblick übervorsichtig

Analyse | Der Markt rechnet mit einem deutlich höheren Wachstum. Das Coronajahr hat das Dentalunternehmen weit besser bewältigt als erwartet.

Zurück auf dem Wachstumspfad: Im zweiten Halbjahr ist Straumann organisch gegen 8% gewachsen. Das sind noch nicht die prozentual zweistelligen Wachstumsraten wie während der sechs Jahre zuvor. Doch eine derart rasche Erholung hatte nach dem pandemiebedingten Umsatzabsturz im zweiten Quartal kaum jemand erwartet. Die Region Asien, allen voran China, wuchs im Schlussquartal 18%. In China erwirtschaftet Straumann ein Zehntel der Einnahmen.

Über das ganze Jahr gesehen kam die Nummer eins im Zahnimplantatmarkt nicht ohne Umsatzeinbusse davon. In Lokalwährung betrug das Minus 6%, in Franken 11%. Im zweiten Semester verstärkte sich der ungünstige Währungseffekt. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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