Unternehmen / Gesundheit

Straumann fällt der Erfolg nicht in den Schoss

Analyse | Die Umsatz- und Profitabilitätsziele bis 2030 lösen keine Begeisterung aus. Investoren suchen neue Kaufargumente.

An der Börse weht ein Hauch von Jahresendrally, doch die Straumann-Aktien neigten am Donnerstag zur Schwäche. Eine Gesellschaft, die sich seit 2013 so rasant entwickelt hat wie das Dentalunternehmen, hat es naturgemäss schwer, an einem Investorentag einen «Wow-Effekt» auszulösen.

Viele indessen haben es vergessen: Vor acht Jahren stand das Unternehmen schlecht da, die Personalkosten waren aus dem Ruder gelaufen, der Börsenkurs notierte nicht höher als ein Jahrzehnt zuvor. Der damals frische CEO und heutige Verwaltungsrat Marco Gadola strich zunächst jede siebte Stelle, stellte dann aber die Weichen rasch auf Expansion, indem er das Stammgeschäft der hochpreisigen Zahnimplantate sukzessive im Value-Segment sowie auf Angebote für Zahnästhetik und -prophylaxe ausdehnte.

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