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Unternehmen / Energie

Strombranche beendet Atomvertrag

Alpiq, Axpo und BKW verzichten auf Strom aus Fessenheim.

(AWP) Die Schweizer Stromkonzerne Alpiq, Axpo und BKW wollen künftig keinen Strom aus dem umstrittenen französischen Atomkraftwerk Fessenheim mehr importieren. Sie lösen den Vertrag mit der Betreiberin Electricité de France (EDF) per Ende Jahr auf.

Den Ausstieg begründen Alpiq, Axpo und BKW mit der politischen Unsicherheit bezüglich des Zeitpunkts der Stilllegung des Kernkraftwerks Fessenheim, wie es auf Anfrage heisst. Ein weiterer Grund sei der aktuelle Stand der Grosshandelspreise auf dem europäischen Strommarkt gewesen. Der Entscheid sei rein unternehmerisch motiviert. Politische Überlegungen hätten kein Rolle gespielt.

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Ein Kommentar zu «Strombranche beendet Atomvertrag»

  • Jean Ackermann sagt: 12.09.2017 – 21:15 Uhr

    Die Stromlücke wird nicht grösser? In nicht einmal fünf Jahren wird sie ziemlich spürbar werden! Ich bin gespannt wie die Schweiz (Alpiq, BKW .. usw sie dann schliessen wollen (Leuthard wird sich mehr darum kümmern!) bei dem gigantischen Bedarf aus der ausufernden Elktromobilität und der Elektroiffizierung. Deutschland wird auch bei den Franzosen anklopfen, sie werden wie die Schweizer keine Alternative haben!