Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Nachhaltig investieren
Unternehmen / Finanz

Die Stromfresser auf der Blockchain

Bitcoin hat ein Energieproblem. Doch trotz wachsender Alternativen kommen Anleger an der grössten Kryptowährung momentan kaum vorbei.

Die Suche nach günstiger Energie hat die Kryptobranche mittlerweile bis über den Polarkreis getrieben. In einer ehemaligen Nickelfabrik, im russischen Norilsk, werden seit Ende des vergangenen Jahres Bitcoins geschürft. Doch selbst in der Arktis, wo die jährliche Durchschnittstemperatur in den Minsugraden verharrt, muss noch extra gekühlt werden. Ventilatoren sorgen dafür, dass die zur Schürfung von Bitcoin eingesetzten Computer nicht überhitzen.

Die älteste und nach Marktkapitalisierung grösste Kryptowährung hat ein Energieproblem. Verantwortlich dafür ist der energieintensive Herstellungsprozess. Als elektronische Währung basiert Bitcoin auf einer Blockchain, und «solche Kryptowährungen verbrauchen zuerst mal Energie», sagt Stijn Vander Straeten, CEO Infrastructure Services beim Schweizer Kryptospezialisten Crypto Finance. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?