Märkte / Derivate

Strukturierte Produkte inmitten der Coronakrise

Emittenten erklären, wie man sich bei fallenden Aktien und hoher Volatilität positionieren kann.

Wie können Anleger in der Coronakrise strukturierte Produkte einsetzen? Drei Faktoren verändern die Konditionen für neu emittierte Zertifikate. Die Börsen sind eingebrochen, und die Marktzinsen der Staatsanleihen sind überraschend gestiegen und dann gefallen. Drittens ist die Volatilität zentral. Der als «Angstbarometer der Wallstreet» bezeichnete Volatilitätsindex Vix hat in der Spitze sogar das Höchst aus der Finanzkrise 2008 übertroffen.

«Die hohe Volatilität an den Märkten, in Kombination mit bedeutend tieferen Einstiegskursen als zu Beginn des Jahres, macht Anlagen in Barrier Reverse Convertibles attraktiv», sagt Stefan Weber von Credit Suisse. Die Produkte mit Barriere und Coupon, kurz BRC, sind bei Anlegern besonders beliebt. Sinah Wolfers von der Luzerner Kantonalbank bestätigt: «Die ­Voraussetzungen sind aktuell günstig für BRC oder auch für Reverse Convertibles mit tiefem Ausübungspreis. Nach der Korrektur sind die Aktienkurse auf niedrigem Niveau. Gleichzeitig ermöglicht die hohe Volatilität interessante Konditionen.»

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