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Stuart Levey: Vom Terrorismusfeind zur Hoffnung für Libra

Stuart Levey hat für das US-Finanzministerium Staaten sanktioniert und den Terror bekämpft. Nun soll er die Integrität des Projekts Libra untermauern.

Es ist ruhig geworden um Libra. Mitte April hatte die für den Aufbau der Digitalwährung zuständige Libra Association mit Sitz im Genf vermeldet, bei der Schweizer Finanzmarktaufsicht eine Lizenz für die Bewilligung als Zahlungsmittel gestellt zu haben. Seither herrscht Funkstille. Doch im Hintergrund werden die Fäden gespannt. Noch vor Ende Jahr soll Libra starten. 

Stilles Schaffen statt grosser Ankündigungen: In der von lauten Versprechen geprägten Welt der Digitalwährungen ein ungewohntes Bild. Ganz unbegründet ist die Zurückhaltung nicht. Die Stimmen, die dem Projekt einer privaten Weltwährung kritisch gegenüberstehen, sind nicht verstummt. Allen voran die Zentralbanken befürchten, dass das staatliche Monopol über das Geldwesen unterwandert wird. Ausserdem wird kritisiert, Libra habe das Potenzial, illegale Aktivitäten wie Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung zu begünstigen.

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