Unternehmen / Gesundheit

Studie: Big Pharma wächst langsamer

Das Beratungsunternehmen EY hat den Gesundheitssektor unter die Lupe genommen. Das Wachstum schwächt sich ab. Roche und Novartis investieren am meisten.

(AWP) Die weltweit grössten Pharmakonzerne sind auch 2016 weiter gewachsen – allerdings mit gedrosseltem Tempo. Mit Blick auf die Ausgaben für Forschung und Entwicklung gehören die beiden Schweizer Grosskonzerne Roche und Novartis zu den Spitzenreitern. Insgesamt setzen die Konzerne nach wie vor insbesondere auf die Krebsforschung, wie aus einer Studie des Beratungsunternehmens EY vom Montag hervorgeht.

Wie die Analyse der Finanzkennzahlen der 21 grössten Pharmakonzerne ergeben habe, hätten die Pharmakonzerne trotz des verlangsamten Umsatzwachstums ihre Profitabilität verbessert. Während die Umsätze 2016 bereinigt um Währungseffekte um 3,1% auf 445,4 Mrd. € stiegen, erhöhten die Unternehmen ihr Operatives Ergebnis (Ebit, inklusive Nicht-Pharma-Teile) um 6,3% auf 156,7 Mrd. €. Zum Vergleich: 2015 wiesen die Unternehmen noch ein Umsatzplus von 4,6% und ein Ebit-Wachstum von 6,1% aus.

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