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Märkte / Rohstoffe

Stürmische Zeiten für Europas Raffinerien

Politischer und finanzieller Druck drängt die Ölverarbeiter zu Veränderungen. Die Konsolidierung ist unterschiedlich weit fortgeschritten.

Das gleichmässige Stampfen der Maschinen ist schon aus der Ferne zu hören. Der Lärm fügt sich ein in die Stimmung an diesem trüben Septembermorgen. Es riecht streng nach Öl und Schweiss. Hinter dem Regenvorhang steht die «alte Dame» von Cressier: Hunderte Röhren, Tanks und Maschinen überziehen das 74 Hektar grosse Gelände.

Im Neuenburger Seeland wird bereits seit mehr als 50 Jahren Rohöl raffiniert. 68’000 Fass werden täglich zu Diesel, Heizöl und Kerosin verarbeitet. «Damit decken wir etwa ein Viertel des Schweizer Bedarfs nach Ölprodukten», sagt der Chef des Betriebs, Reinout Houttuin. Dank der Nähe zu den Kunden könnten sie schnell auf die sich wandelnde Nachfrage reagieren. In den letzten Jahren hat sich die Produktepalette stetig verändert.

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