Märkte / Makro

Stürmische Zeiten an den Rohwarenmärkten

Der Krimkonflikt hat die Rohstoffpreise in die Höhe getrieben. Die Angst um Angebotsengpässe in Gas und Weizen geht um.

Die politische Krise in der Ukraine lässt auch die Rohwarenmärkte nicht kalt. Rohstoffpreise reagieren naturgemäss heftig auf Krisen, Schocks und Katastrophen. Der Preistreibende Faktor ist dabei oft nicht eine reale Verknappung der betroffenen Güter, sondern die Angst vor Angebotsengpässen.

Die Ukraine ist ein bedeutender Akteur an den internationalen Rohwarenmärkten. Das Land ist der fünftgrösste Weizenexporteur und der drittgrösste Maisexporteur der Welt. Kein Wunder, ­reagierte der Weizenpreis am Montag mit einem Preissprung von 4,8% (CBOT, MaiKontrakt) auf die Verschärfung der Krim-Krise. Das war der höchste Tagesanstieg seit mehr als siebzehn Monaten. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?