Unternehmen / Industrie

Sulzer kann aufatmen

Die Industriegruppe wurde von den US-Sanktionen befreit. Doch Vekselberg bleibt mit knapp 49% dominierender Aktionär.

Am Donnerstag hat das Unternehmen den Kauf eigener Aktien aus dem Besitz von Victor Vekselbergs Holding Renova vollzogen, nachdem die dazu nötige Bewilligung der zuständigen US-Behörde, des Office of Foreign Assets Control (Ofac), erteilt worden war.

Nötig war das geworden, nachdem die USA gegen verschiedene russische Oligarchen, darunter Victor Vekselberg, Sanktionen verhängt hatte, die auch für Unternehmen gelten, an denen die sanktionierten Personen und Firmen über 50% halten. Bei Sulzer war das der Fall.

Mit dem Verkauf des knapp 15% schweren Aktienpakets rutscht Vekselberg nun unter die 50%-Marke, Sulzer untersteht somit nicht mehr den US-Sanktionen. Man sei nun daran, den normalen Betrieb wieder aufzunehmen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Er sei zuvor «erheblich beeinträchtigt» gewesen.

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