Unternehmen / Industrie

Sulzer sieht mehr Chancen als Risiken

Analyse | Auch nächstes Jahr sollen Umsatz, Bestellungen und Gewinn zunehmen. Die Aktien sind günstig bewertet, doch etwas aus der Mode.

Sulzer kann auch im dritten Quartal mehr Aufträge hereinholen als vor Jahresfrist. Die Bestellungen haben organisch 6,7% auf 925 Mio. Fr. zugenommen. In den neun Monaten bis Ende September summieren sie sich auf 2858 Mio. Fr., organisch 7,2% mehr als im Vorjahr. Nominell – ohne dass Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe herausgerechnet werden – beträgt das Plus 6,8%.

Das ist eine stolze Leistung, jedenfalls vor dem Hintergrund einer sich abschwächenden Weltkonjunktur und rückläufiger Ergebnisse in weiten Teilen der Industrie. Allerdings befindet sich der Markt für Öl- und Gaspumpen sowie für petrochemische Anlagen in einem besseren Zustand als die Konjunktur generell. Es besteht ein hoher Nachholbedarf an Investitionen, der sich in der Phase sinkender Öl- und Gaspreise 2014 bis 2017 aufgestaut hatte. Gemäss Sulzer-CEO Greg Poux-Guillaume befindet sich dieser Markt jetzt erst «in der frühen Phase des Investitionszyklus». Der Auftrieb sollte sich demnach fortsetzen.

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