Unternehmen / Industrie

Bei Sulzer kommt der Abschwung erst

Analyse | Der Industriekonzern setzt die Prognose trotz mehr Bestellungen im ersten Quartal aus und senkt Kosten.

Sulzers Aktienkurs ist in der Coronakrise noch markanter unter Druck ­geraten als andere Industrieaktien. Grund war das Absacken des Erdölpreises, nachdem der Lockdown und Einschränkungen im Flugverkehr einen sinkenden Ölverbrauch erwarten liessen. Sulzer beliefert die Ölindustrie mit Pumpen und Prozessanlagen, entsprechend war mit ersten negativen Auswirkungen aus dieser Entwicklung gerechnet worden. Doch der Auftragseingang von Sulzer war im ersten Quartal robust. Er stieg 1% auf 994 Mio. Fr., organisch betrug der Zuwachs 3,2%. Im Pumpengeschäft wuchsen die Aufträge organisch um 4,5%; die Bestellungen aus dem Öl- und Gasmarkt nahmen gar 52% zu, obwohl ein Grossauftrag über 20 Mio. Fr. storniert worden ist. Fast alle Fabriken produzieren (wieder), in China beträgt die Kapazitätsauslastung wegen Nachholeffekten gar bis 105%.

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