Unternehmen / Schweiz

Sunrise-CEO: «Es braucht einen Regulierungsdruck»

Für Olaf Swantee, CEO von Sunrise, ist steigender Wettbewerbsdruck seitens Salt derzeit kein Thema. Die 5G-Auktion will er sehr diszipliniert angehen.

Der Nummer zwei im Schweizer Telecommarkt, Sunrise, läuft es derzeit rund. Das im Gegensatz zu Ex-Monopolistin Swisscom, die ihre Führungsposition verteidigen muss, und Salt, die beide versuchen, etwas Dynamik in den Markt zu bringen. Im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» spricht Sunrise-CEO Olaf Swantee über Wachstumsmöglichkeiten in der Schweiz, die regulatorischen Rahmenbedingungen und die bevorstehende Auktion von 5G-Frequenzen.

Herr Swantee, der Telecomsektor ist kein einfaches Umfeld. Wie schlägt sich Sunrise?
Wir konnten den Marktanteil als einziges Unternehmen im Schweizer Markt im zweiten Quartal steigern, und zwar sowohl bei Mobilfunk-Vertragskunden, im Internet- und im TV-Geschäft als auch im schwierigsten Bereich, im Geschäftskundensegment. Dort hat Swisscom eine sehr breite Produktpalette inklusive IT-Lösungen. Wir konzentrieren uns auf Telecomdienste und konnten in allen Regionen und bei Unternehmen aller Grössen wachsen.

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Leser-Kommentare

Markus Saurer 07.09.2018 - 17:30

Für Swantee ist einfach alles Schutz von Swisscom, das nicht asymmetrisch zugunsten von Salt reguliert ist. Das ist eine zu durchsichtige Position von Salt im Regulatory Game, von der sich die Politik nicht zu weiteren Taten verleiten lassen sollte. Aus regulierungsökonomischer Sicht sind nämlich absolut keine weiteren Regulierungen nötig.