Unternehmen / Schweiz

Sunrise geht mit Hauptaktionär auf Konfrontation

Analyse | Der Sunrise-Verwaltungsrat will Freenet aus der UPC-Transaktion ausschliessen. Er ist aber bereit, die Deal-Struktur anzupassen. Die Sunrise-Aktien tauchen.

Der Konflikt zwischen der Führung von Sunrise und dem Hauptaktionär des Telecomkonzerns, Freenet, eskaliert. In einem öffentlichen Brief verwirft der Sunrise-VR in harschen Worten die von Freenet am 16. August vorgebrachte Kritik gegen die geplante Übernahme des Kabelnetzbetreibers UPC. Der deutsche Mobilkonzern Freenet, der rund ein Viertel des Sunrise-Kapitals hält, sei von eigenen «kurzfristigen finanziellen Einschränkungen» und «eigennützigen Zielen» geleitet, sagt der Sunrise-VR unter der Führung von Präsident Peter Kurer.

Die Freenet-Vertreter im Sunrise-VR hätten deswegen einen «Interessenkonflikt». Deshalb will Sunrise die beiden Freenet-Vertreter im Gremium – CEO Christoph Vilanek und CFO Ingo Arnold – aus den Diskussionen über die Transaktion fortan ausschliessen. Freenets Kritik am Deal erachtet die Sunrise-Führung als «nicht gerechtfertigt» und «nicht im besten Interesse der Aktionäre».

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