Unternehmen / Schweiz

Sunrise fährt zweigleisig

Analyse | Olaf Swantee, CEO des Telecomkonzerns, sieht das Unternehmen allein, aber auch für eine mögliche Konsolidierung gut positioniert.

Wie beim Rivalen Swisscom einen Tag zuvor stehen bei Sunrise neben den Quartalszahlen der zunehmende Wettbewerb und eine mögliche Konsolidierung im Schweizer Markt im Fokus. Sunrise, die im ersten Quartal finanziell auf Kurs ist, zeigte sich unbeeindruckt. «Unsere Strategie als unabhängiges Unternehmen funktioniert», sagte CEO Olaf Swantee am Donnerstag an einer Telefonkonferenz. Sunrise habe ein komplettes Telecomportfolio aus Mobilfunk, Internet und TV im Angebot.

Doch auch für den Fall eines Schulterschlusses in der Schweizer Telecombranche sieht der Sunrise-Chef das Unternehmen in einer guten Ausgangslage. «Falls es eine Konsolidierung in der Schweiz geben sollte, sind wir zuversichtlich», so der Sunrise-Chef weiter. Eine mögliche Konstellation wäre ein Kauf von Sunrise durch UPC-Mutter Liberty Global. Die Unternehmen haben gemäss einem Bloomberg-Bericht bereits Gespräche geführt. Derzeit gebe es keine Gespräche, hiess es nun.

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