Unternehmen / Schweiz

Sunrise fügt sich der Niederlage

Analyse | Der Telecomkonzern gibt den Versuch auf, UPC zu übernehmen. Er muss sich für die Zukunft neu aufstellen.

Die Entscheidung ist gefallen. Nur einen Tag vor dem Anlass hat der Verwaltungsrat von Sunrise die für Mittwoch angesetzte ausserordentliche Generalversammlung (a. o. GV) abgesagt. Damit wurde die geplante Übernahme des Kabelnetzbetreibers UPC für total 6,3 Mrd. Fr. vom Tisch gefegt. «Wir hätten die Frage der Kapitalerhöhung klar verloren», sagt Sunrise-Finanzchef André Krause gegenüber FuW. Das Nein-Lager soll grösser als 50% gewesen sein. Dieses Ungleichgewicht hätten die offenen Stimmen nicht mehr ausgleichen können.

Der Markt hat die Absage der UPC-Transaktion positiv aufgenommen. Die Sunrise-Aktien eröffneten am Dienstag mehr als 3% im Plus. Mit rund 80 Fr. sind sie fast wieder auf dem Stand vor der Ankündigung der Übernahmeabsicht Ende Februar. Die Valoren hatten im Frühjahr  einen Kurstaucher gemacht, konnten seit dem Sommer aber einen Grossteil der Verluste wettmachen.

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