Unternehmen / Schweiz

Sunrise versucht den Neustart

Analyse | Die Nummer zwei im Schweizer Telecommarkt verdaut das Scheitern der UPC-Transaktion und erneuert den Verwaltungsrat. Die Dividende ist gesichert.

Sunrise hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Der gescheiterte Versuch, den Kabelnetzbetreiber UPC zu übernehmen, hat tiefe Spuren im Gewinnausweis des Geschäftsjahres 2019 hinterlassen. Operativ läuft es dem Telecomkonzern nicht schlecht. Neue Kunden sind hinzugekommen, und eine substanzielle Dividende ist den Anlegern sicher. Auch darüber hinaus stellt Sunrise eine weiterhin progressive Ausschüttungspolitik in Aussicht.

Strategisch setzt der neue CEO André Krause auf Kontinuität, wobei der Erfolgskurs von Ex-Chef Olaf Swantee mit gewissen Anpassungen fortgesetzt werden soll. «Die bestehende Strategie ist die richtige», sagt Krause vor Analysten. Auch im Verwaltungsrat sucht Sunrise den Neustart. Accenture-Chef Thomas Meyer soll Peter Kurer als Präsident nachfolgen. Auf drei weiteren VR-Positionen kommt ebenfalls frisches Personal.

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