Unternehmen / Schweiz

Sunrise-UPC-Deal: Aktionäre positionieren sich

Erste Stimmrechtsberater schlagen sich auf die Seite von Sunrise. Der Kleinkrieg mit Freenet geht heftig weiter.

Am 23. Oktober wird das Sunrise-Aktionariat über die Kapitalerhöhung abstimmen, die das Unternehmen für die 6,3 Mrd. Fr. schwere Übernahme des Kabelnetzbetreibers UPC beantragt hat. Diese Woche haben sich mit Ethos und Inrate zwei einflussreiche Schweizer Stimmrechtsberater auf die Seite von Sunrise geschlagen. Die Urteile der angelsächsischen Proxy-Berater ISS und Glass Lewis folgen in diesen Tagen.

Um eine Mehrheit der Aktionäre hinter sich zu scharen, hat Sunrise die Kapitalerhöhung von 4,1 auf 2,8 Mrd. Fr. reduziert und nimmt dafür eine deutlich höhere Verschuldung in Kauf. Die Akquisition bleibt ein Herkulesakt: Sunrise muss der Verkäuferin Liberty Global 2,7 Mrd. Fr. in bar zahlen und UPC-Schulden in Höhe von 3,6 Mrd. Fr. übernehmen. Sunrise allein ist an der Börse 3,5 Mrd. Fr. wert.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?