Unternehmen / Schweiz

Sunrise-UPC: «Mehrheit der Aktionäre wird gegen den Deal stimmen.»

Weitere Sunrise-Aktionäre setzen sich aktiv gegen die Übernahme von UPC ein. Sunrise-CEO Olaf Swantee will so oder so an Bord bleiben.

Immer mehr Grossaktionäre machen gegen die geplante Übernahme von UPC Stimmung. Nach der kleinen Fondsgesellschaft Axxion, die am Dienstag die Abwahl von Sunrise-VR-Präsident Peter Kurer und Verwaltungsrat Jesper Ovesen gefordert hatte, hat sich diese Woche der deutsche Investor Active Ownership Capital (AOC) zu Wort gemeldet. Er hat seine Position in Sunrise im April und Mai aufgebaut. AOC hält zwar weniger als 3% des Sunrise-Kapitals, könnte aber nach eigenen Angaben 400 Mio. Fr. mobilisieren.

AOC reiht sich neben Sunrise-Hauptaktionärin Freenet (24,6% des Kapitals) in die Reihe kritischer Investoren ein, die den Kauf des Kabelnetzbetreibers UPC für 6,3 Mrd. Fr. zum Scheitern bringen wollen. «Die Transaktion macht nicht nur preislich keinen Sinn, sondern ist auch strategisch fragwürdig», sagt Florian Schuhbauer, Mitgründer von AOC, der sich als aktivistischen Value-Investor bezeichnet und Gelder von wohlhabenden Familien und Pensionskassen verwaltet.

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