Märkte / Makro

Super Mario verabschiedet sich im Streit

Vor der letzten Sitzung des scheidenden Chefs, Mario Draghi, findet der EZB-Rat keine Einheit. Eine weitere Lockerung der Geldpolitik ist vorerst vom Tisch.

Die Sitzung des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag wird von zwei grossen Themen geprägt sein: dem Abschied von Präsident Mario Draghi, der seit 2012 als Retter des Euros gilt, und dem Streit um die weitreichenden Entscheidungen vom September.

Die öffentliche Debatte, an der sich aktive und ehemalige EZB-Ratsmitglieder beteiligen, ist in den letzten Wochen schärfer geworden. Sie hat allerdings auch mit einer grundsätzlichen Neuausrichtung der geldpolitischen Strategie zu tun, die unter Draghis Nachfolgerin, Christine Lagarde, erfolgen könnte.

Diese Woche dürfte keine geldpolitische Entscheidung fallen. Es hat sich eingebürgert, dass einige Währungshüter die Finanzmarktteilnehmer über die Nachrichtenagenturen davon unterrichten, was im EZB-Rat oder im Mitarbeiterstab diskutiert wird.

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