Unternehmen / Konsum

Längst fällige Rochaden bei Swatch Group

Analyse | Der Uhrenkonzern besetzt bei wichtigen Marken die Chefposten neu. Derweil zeichnet sich für die Branche ab, dass der Weg aus der Krise länger als erhofft ist.

Swatch Group geht mit einer umgebauten Führungsriege in die zweite Hälfte des laufenden Geschäftsjahres. Bei nicht weniger als vier Uhrenmarken sind per 1. Juli neue Chefs ernannt worden, die in einer für die Branche herausfordernden Zeit neue Ideen einbringen sollen.

Vor allem zwei Ernennungen stechen dabei heraus. Bei der Marke Longines, die rund ein Fünftel zum Jahresumsatz beiträgt, löst Matthias Breschan (55, bisher Chef von Rado) den langjährigen Marken-CEO Walter von Känel (78) ab. Bei Tissot (Umsatzanteil rund 12%) übernimmt Sylvain Dolla (48, bislang Chef von Hamilton) die bisher von François Thiébaud (72) bekleidete Führungsposition. Gleichzeitig werden auch die dadurch frei werdenden Chefposten bei Rado und Hamilton neu besetzt.

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