Unternehmen / Konsum

Swatch Group bestätigt Wachstumsprognose

Der Uhrenhersteller bleibt für 2022 zuversichtlich. Die Aktien nehmen einen neuen Anlauf, brauchen aber Nerven.

«Wir gehen weiterhin von einem zweistelligen Wachstum in Lokalwährungen im laufenden Jahr aus», bestätigte CEO Nick Hayek an der Jahresmedienkonferenz der Swatch Group. Der «schockierende Krieg» in der Ukraine ändere an der Prognose nichts. Russland mache nur einen sehr kleinen Anteil am Gesamtumsatz der Gruppe aus.

Hayek stützt sich in der zuversichtlichen Einschätzung auf die Geschäftsentwicklung im Januar und Februar. «In den ersten beiden Monaten sind wir deutlich rascher gewachsen als die vom Branchenverband FH ermittelten Uhrenexporte», sagte er.

Im Februar nahmen die Ausfuhren wertmässig 24,4% zu im Vergleich mit dem Vorjahresmonat, wie der Verband am Donnerstag mitteilte. Bereits im Januar war ein Wachstum registriert worden, wenn auch ein deutlich kleineres. Addiert stiegen die Uhrenexporte in den ersten beiden Monaten 15,7% auf 3,7 Mrd. Fr.

Motoren USA und China

Besonders erfreulich läuft es Swatch Group in den wichtigen Absatzmärkten China und USA. Hayek bezeichnete das Potenzial in Nordamerika als «gross, es sieht wirklich gut aus». Dabei sind für einmal nicht die Prestigemarken im Brennpunkt. Auch Marken wie Tissot sind gemäss Hayek gefragt.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?