Unternehmen / Konsum

Swatch Group bleiben ein Kauf

Analyse | Der Uhrenhersteller ist für die Zeit nach der Coronakrise gerüstet. Die Aktien sind günstig bewertet.

Für einmal verlor gar Daueroptimist Nick Hayek seinen euphorischen Ton. «Die Situation, wie wir sie heute in vielen Teilen der Welt haben, ist für alle nicht einfach», sagte der Swatch-Group-CEO am Donnerstag an der via Internet ausgestrahlten Bilanzmedienkonferenz. Damit spricht er vor allem die Lage in der Schweiz sowie in Europa an. Nicht nur, dass der Absatz mit Uhren harzt, sondern auch die Produktion der teuren Zeitmesser.

Nach Aussagen von Swatch Group ist es nicht mehr allen Grenzgängern aus Frankreich, von denen die Uhrenindustrie zu grossen Teilen abhängig ist, erlaubt, in die Schweiz einzureisen. Bis Mittwoch hat Swatch Group gut 40% der Produktionskapazitäten auf Kurzarbeit umgestellt, in den kommenden Tagen dürfte sich dieser Anteil erhöhen. «Wichtig ist aber, dass wir unsere Leute halten können. Wir wollen keine Jobs abbauen», sagte Hayek weiter. Auch die komplette Schliessung von Fabriken schliesst er aus. Kürzlich hatten etwa Rolex, Patek Philippe und Hublot bekanntgegeben, die Produktion von Uhren zwischenzeitlich ganz einzustellen.

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