Unternehmen / Konsum

Swatch Group wird zu stark abgestraft

Analyse | Der Uhrenhersteller verpasst mit den Zahlen für 2019 die Erwartungen. Der Tiefpunkt dürfte nun erreicht sein. Die Aktien sind ein Kauf.

Die anhaltenden Proteste in Hongkong haben dem Uhrenhersteller Swatch Group das Geschäft regelrecht verhagelt. Während der Konzern ausserhalb dieses Schlüsselmarktes nach eigenen Angaben 5% Wachstum erzielte, sorgte der Einbruch in der chinesischen Sonderverwaltungszone dafür, dass er 2019 auf allen Zahlenebenen einen Rückschlag erlitt.

Der Umsatz gab 2,7% auf 8,24 Mrd. Fr. nach. Damit blieb Swatch Group leicht über den Erwartungen der Analysten. Allerdings litt die Profitabilität überdurchschnittlich. Der Konzerngewinn sank fast 14%. Die operative Marge ging um 120 Basispunkte auf 12,4% zurück, im Segment Uhren & Schmuck sank sie von 15,3 auf 14,4%.

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Leser-Kommentare

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Michael Meier 08.02.2020 - 11:20

Ob wohl Swatch den digitalen Trend verschlafen hat?