Unternehmen / Konsum

Swatch Group setzen Absturz fort

Der Uhrenhersteller leidet unter dem US-chinesischen Handelsstreit. Wer jetzt einsteigen will, braucht viel Geduld.

Die Aktionäre der Swatch Group müssen derzeit leiden. Seit Monaten befinden sich ihre Positionen im Abwärtsstrudel. Innerhalb eines Jahres haben sich die Notierungen des Uhrenkonzerns nahezu halbiert.

Auch im laufenden Jahr bilden Swatch Group die rote Laterne im Swiss Market Index. Seit Januar haben die Titel 13% eingebüsst und damit deutlich mehr als Konkurrent Richemont. Selbst im Dreijahresvergleich schneiden Swatch Group deutlich schlechter ab.

Zwei Gründe für Kurszerfall

Am Freitag sind Swatch Group erstmals seit drei Jahren wieder unter 250 Fr. gefallen. Dies ist insofern bedeutsam, weil sich die Uhrenindustrie 2016 im Krisenmodus befand. Die Hersteller lieferten zu viele Uhren an ihre Händler, gleichzeitig ging vor allem in Hongkong, dem wichtigsten Markt für die Branche, der Absatz zurück. Gewinn und Margen brachen bei Swatch Group und Richemont ein.

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