Unternehmen / Konsum

Swatch Group wird unterschätzt

Analyse | Der Uhrenhersteller blickt nach durchwachsenem Jahr optimistisch in die Zukunft. Dafür gibt es gute Gründe.

Was zuvor keine Uhrenkrise geschafft hat, ist der Coronapandemie gelungen: Erstmals seit über dreissig Jahren beendet Swatch Group ein Geschäftsjahr mit einem Verlust. Unter dem Strich blieb ein Fehlbetrag von 53 Mio. Fr., nachdem der Uhrenhersteller im Jahr zuvor noch 748 Mio. Fr. Gewinn erzielt hatte. Das Ergebnis ist laut CEO Nick Hayek auch auf die Steuerbelastung von 89 Mio. Fr. zurückzuführen, ein Faktor, den die Analysten zu wenig berücksichtigt haben. «Wir hätten locker in der Forschung und Entwicklung oder im Marketing ein paar Millionen Franken einsparen können, um positiv dazustehen. Das wäre aber viel zu kurzfristig gedacht. Es geht uns nicht darum, Leute zu entlassen oder weniger in die Zukunft zu investieren», sagte Hayek im Gespräch mit FuW. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?