Unternehmen / Finanz

Swiss-Life-Anlagechef: «Es sind nur Buchverluste»

Weshalb Stefan Mächler die 170 Mrd. Fr. des Versicherungskonzerns mehrheitlich in Obligationen investiert und was er sich von Immobilienanlagen, Hypothekardarlehen und Aktien erhofft.

Der Lebensversicherer Swiss Life ist in der Schweiz einer der bedeutendsten Vermögensverwalter. Die Anlage des Konzernvermögens und der Gelder von Investmentkunden trägt Rendite und wiederkehrende Gebühren ein. Sie sichern dem Konzern netto nach Kosten ein Fünftel des Betriebsgewinns. Verantwortlich für das Asset Management ist seit 2014 Stefan Mächler.

Herr Mächler, wie hat der Ausbruch des Ukraine-Kriegs die Anlagestrategie von Swiss Life verändert?
Der Krieg ist für die Menschen in der Ukraine eine Tragödie und leidvoll. Das beschäftigt mich sehr. Es ist erstaunlich, wie schnell sich die Finanzmärkte vom ersten Preisschock erholt haben. Die konzerneigenen 170 Mrd. Fr. Geldanlagen investieren wir aufgrund unserer Anlageziele unverändert. Denn sie sind bezüglich Anlagedauer und laufender Rendite auf die Fälligkeiten unserer Versicherungsverbindlichkeiten abgestimmt.

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