Unternehmen / Finanz

Swiss Life meistert die Herausforderungen

Am Dienstag deckt der Versicherer die Jahreszahlen auf. Anleger sollten sich nicht von Sondereffekten blenden lassen.

Die Einnahmen sind drastisch zurückgefallen. Swiss Life hat im Jahresvergleich vermutlich knapp 20% an Volumen eingebüsst. Der Rückgang auf etwa 19 Mrd. Fr. ist für sich gesehen kein schlechtes Zeichen. Denn 2019 war mit 23 Mrd. Fr. Umsatz ein Extremjahr gewesen.

Damals blähten transferierte Vorsorgegelder das Neugeschäft von Swiss Life auf. Der einmalige Effekt entstand, weil viele KMU den Vertrag für die berufliche Vorsorge der Mitarbeiter wegen einer Sortimentsänderung des Versicherers Axa Schweiz an Swiss Life übertrugen.

Über Zinslage besorgt

Das 2019 gewonnene Vorsorgevolumen drückt jedoch auf die Ertragsmarge. Die Verträge sind mit Zinsgarantien versehen, die zu erarbeiten bei den Niedrigrenditen des vergangenen Jahres schwierig war. Swiss Life betreibt für Firmenkunden eine Sammelpensionskasse, die gemessen an den angeschlossenen Personen die schweizweit grösste Vorsorgeträgerin ist.  Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Christoph Saetteli 01.03.2021 - 20:17
Lukrativ und der Wachstumsträger für Swiss Life ist das Beratungsgeschäft Versicherungsdeckung gekoppelt mit Anlagelösungen die auch höhere Bruttomargen generieren als das klassische Versicherungsgeschäft und die weniger Kapital binden. Da sich Swiss Life klugerweise auf den Ausbau dieser Sparte konzentriert, wird das eingesetzte Kapital besser genutzt und das auf dem Eigen Kapital lastende Risiko reduziert. Bewertungstechnisch ergibt sich somit ein höherer… Weiterlesen »