Unternehmen / Finanz

Swiss Life liefert mehr

Analyse | Die bis 2024 ausgelegten neuen Finanzziele des Finanzdienstleisters sehen höhere Dividenden und einen Rückkauf eigener Aktien vor. Die Aktien bleiben gesucht.

Längst hat sich Swiss Life vom einstigen Lebensversicherer zu einem breit anbietenden Finanzproduktevermittler gewandelt, mit Betriebsteilen in der Schweiz, in Frankreich, Deutschland und Grossbritannien. «Mit mehr als 17’000 Kundenberatern haben wir in attraktiven europäischen Märkten eine im Konkurrenzvergleich starke Stellung», sagte Konzernchef Patrick Frost an der diesjährigen Investorentagung.

Im Zeitraum 2022 bis 2024 will er den Beratungsansatz seiner Organisation ausweiten. Die Zahl der Beratungspersonen soll weiter steigen, und sie werden den Auftrag haben, Privat- und Firmenkunden – gut unterstützt von digitalen Hilfen – zu passenden Vorsorge-, Spar- und Schutzprodukten anzuleiten. Frost setzt darauf, dass verlässliche, kompetente Kundenberatung auf lange Frist dauerhaft kräftige Erträge einspielen wird: «Dazu ergänzen wir die den Kunden offerierte Palette eigener Finanzprodukte und solcher anderer Anbieter, und taugliche digitale Unterstützung wird unsere Berater noch besser zu auffallendem Kundenservice befähigen.»

Honorareinnahmen im Fokus

Als Ergebnis sollen besonders die Honorareinnahmen wesentlich steigen, von 600 Mio. Fr. 2020 auf gegen 900 Mio. 2024. Darin einbezogen sind Honorare für Produktvermittlung, für Vermögensverwaltung und für Immobiliendienste. Als Anbieterin von Anlagefonds und Mandaten werde Swiss Life zusätzliche Investorennachfrage nach Sachanlagen bedienen können, merkt Frost an, besonders mit Immobilien- und Infrastrukturinvestments.

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