Unternehmen / Finanz

Swiss Life entwickelt sich vorteilhaft

Analyse | Die Versicherungsgruppe steigert den Gewinn und liegt mit den Leistungen auf Zielkurs. Im Herbst werden die weiteren Ambitionen bekannt.

Der Dreh von Swiss Life wirkt. Das Management verschiebt im Neugeschäft den Produktmix. Der Versicherer erzielt damit zwar geringere verbuchbare Neuvolumen. Aber Erfolg zeigt sich in steigenden Dienstleistungshonoraren und einem Ergebniszuwachs.

Konzernchef Patrick Frost sagte an der Onlinekonferenz, das Unternehmen habe sich im ersten Semester in sämtlichen Belangen gesteigert: «Wir werden die für den Zeitraum bis 2021 gesteckten Ziele erreichen.» Gemeint ist damit, dass der Cashflow kumuliert etwa dem Zweifachen des Geldbedarfs für die hohe Dividende entspricht und der Überschuss bezogen auf das Kerneigenkapital im Renditeband von 8 bis 10% zu liegen kommt.

Weniger Sparprämien, mehr Gebühren

Wesentlich ist dem CEO ausserdem, dass Swiss Life von Jahr zu Jahr mehr Gebühren einnimmt auf kapitalschonend organisierten Vermögens- und Vermittlungsdiensten. Damit setzt der Konzern einen Kontrapunkt zum Sparteil in Vorsorge- und Lebensversicherungen, bei dem wegen der Niedrigzinslage auf neuen Kundenkontrakten in den nächsten Jahren wenig Marge zu holen ist.

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