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Swiss Life wächst im BVG-Geschäft

Der Versicherer hat 2019 sowohl die Anzahl der Verträge als auch die Prämieneinnahmen in der beruflichen Vorsorge deutlich steigern können.

(AWP) Die Swiss Life (SLHN 349.3 -1.22%) hat 2019 im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge die Anzahl der Verträge und die Prämieneinnahmen gesteigert. Wegen des Rückzugs von Konkurrentin Axa aus dem Vollversicherungsgeschäft verzeichnete die Swiss Life sowohl bei Vollversicherungs- als auch teilautonomen Lösungen eine stark Nachfrage.

Insgesamt nahmen in der Berichtsperiode die Prämieneinnahmen im BVG-Geschäft mit Unternehmenskunden um 48% auf 11,5 Mrd. Fr. zu. Die massgebenden periodisch wiederkehrenden Prämien, die so genannten periodischen Prämien, stiegen um 10,2% auf 3,66 Mrd. Fr.

Die Anzahl Verträge erhöhte sich um «markante» 6,2% auf 46’983, wie die Swiss Life am Dienstag in einer Mitteilung zur Veröffentlichung der BVG-Betriebsrechnung schrieb.

Swiss Life bleibt bei Vollsortimentstrategie

Der starke Anstieg des Prämienvolumens und der Verträge ist primär auf den Rückzug von Mitbewerbers Axa aus dem Vollversicherungsgeschäft zurückzuführen. Die Swiss Life selber hält an ihrer Vollsortimentsstrategie weiter fest. «Die Nachfrage von KMU und Grossunternehmen nach Sicherheit in der beruflichen Vorsorge ist ungebrochen gross. Aus diesem Grund steht die Swiss Life als Marktführerin weiterhin für die Wahlfreiheit in der beruflichen Vorsorge ein», wird Hans-Jakob Stahel, Leiter Unternehmenskundengeschäft, in der Mitteilung zitiert.

Entsprechend bietet der Versicherer den Kunden auch teilautonome Lösungen an. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Neugeschäftsanteil in diesem Segment auf insgesamt 20% des gesamten Unternehmenskundengeschäfts (2018: 14%). Per Ende 2019 verzeichnete die Swiss Life bei den teilautonome Versicherungen insgesamt 5’958 Anschlüsse, was gegenüber dem Vorjahr einem Wachstum von 39% entspricht.

Kosten gesenkt

Tiefer fielen dagegen die Verwaltungskosten aus, die um 4,5% auf 211 Mio. Fr. abnahmen. Dieser Rückgang sei dank konsequenten Effizienzsteigerungsmassnahmen erzielt worden, hiess es weiter.

Dem Überschussfonds wurden 148 Mio. Fr. zugewiesen: Im Vorjahr waren es 245 Mio. Fr. gewesen. Die Netto-Anlagerendite betrug 2,16% (VJ 2,22%). Die Ausschüttungsquote zugunsten der Versicherten blieb mit 94,8% (VJ 94,2%) stabil. Damit wurden die gesetzlichen Vorgaben erneut erfüllt.

Die komplette Historie zu Swiss Life finden Sie hier. »