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Swiss Re bekommt offenbar Gegenwind bei IPO-Plänen für ReAssure

Der Schweizer Konzern will die britische Tochter an die Börse bringen. Nun soll sich ein Spezialversicherer für das Unternehmen interessieren.

(AWP/TH) Beim Rückversicherer Swiss Re (SREN 107.85 -0.74%) könnten die Pläne für die Tochter ReAssure laut Medienberichten durchkreuzt werden. Wie der britische Nachrichtensender Sky News am Freitag berichtete, ist der Spezialversicherer Rothesay Life offenbar an einer Übernahme der Geschäftseinheit interessiert. Bei Swiss Re gab man auf Anfrage von «Finanz und Wirtschaft» keinen Kommentar zu den Gerüchten.

Dem Bericht zufolge ist Rothesay Life vor einigen Wochen an den Schweizer Rückversicherer herangetreten, um ReAssure zu kaufen. Als möglichen Preis nennt der Sender 3,5 Mrd. £, umgerechnet etwa 4,3 Mrd. Fr.

Mit einem solchen Schritt würden die Pläne des Rückversicherers ins Wanken gebracht, die britische Tochtergesellschaft an die Börse zu bringen. Allerdings, so hiess es bei Sky weiter, sei der Stand der Gespräche zwischen den beiden Parteien zu diesem Zeitpunkt unklar.

ReAssure kauft und verwaltet geschlossene Policenbestände von Lebensversicherungsgesellschaften. Swiss Re hatte im vergangenen Sommer angekündigt, sie prüfe eine Börsennotierung der Tochtergesellschaft, wolle aber die Kapitalmehrheit behalten. Am Unternehmensteil ist der japanische Versicherer MS&AD bereits zu einem Viertel beteiligt.

Die komplette Historie zu Swiss Re finden Sie hier. »

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