Unternehmen / Finanz

Swiss Re löst erst eines der Probleme

Der Versicherer verschafft sich mit der Sparten-Börsenöffnung Luft. Doch wegen einer anderen Baustelle bleibt der Rückstand auf die Konkurrenz gross.

Die Aktien des Versicherers Swiss Re liegen weit hinter den Papieren der Wettbewerber, selbst wenn die jährlich grosse Dividende in die Gesamtperformance einbezogen wird. Was hapert, ist die Eigenkapitalrendite – und das seit einiger Zeit. Für 2018 weist der Konzern mickrige 2,9% aus. Die Wettbewerber Scor, Münchener Rück und Hannover Rück schlossen das zurückliegende Jahr mit der doppelten bis vierfachen Eigenmittelverzinsung ab.

Verwaltungsratspräsident Walter Kielholz schrieb im Geschäftsbericht, Swiss Re nutze Eigenkapital für Geschäfte in rund 50 Risikopools, etwa für die Deckung von Hurrikanschäden, für Autoversicherungen in Europa oder für Mortalitäts- bzw. Sterberisiken in den USA. Die Konzernführung könne Kapital sehr rasch zwischen den Geschäftssegmenten verschieben, ergänzte Kielholz, und das Geschäftsvolumen «gezielt ausbauen oder auch relativ zügig wieder abbauen».

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare