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Der Rückversicherer ist nach der Schlappe in der Finanzmarktkrise rasch wieder Branchenprimus geworden. Die Anleger bleiben dennoch skeptisch.

Der neue Glaspalast des Versicherers Swiss Re steht an prominenter Lage an der Zürcher Seepromenade, direkt neben dem traditionellen Hauptgebäude. Mit dem Prunkbau setzt Verwaltungsratspräsident Walter Kielholz ein Zeichen unternehmerischer Stärke.

Während Kielholz’ insgesamt 28-jährigen Wirkens – davon 1997 bis 2002 als Konzernchef, danach als VR-Vize und seit 2009 als Präsident – hat der Finanzkonzern Tiefschläge einstecken müssen, aber in manchen zurückliegenden Jahren auch glanzvolle Ergebnisse abgeliefert.

Vom Gegenspieler gerettet

In der Finanzmarktkrise 2008/09 wurde Swiss Re von Werteinbussen auf Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps) schwer getroffen. Gerettet hat sie sich durch eine teure Notkapitalversorgung, die Kielholz mit dem US-Financier Warren Buffett bzw. dessen Beteiligungsholding Berkshire Hathaway arrangierte. In den Folgejahren bewährte sich Swiss Re mit einem «retour à la nature», einer Rückbesinnung auf traditionelle Rückversicherungskontrakte.

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