Unternehmen / Finanz

Swiss Re hat ein Luxusproblem

Analyse | Der Versicherer hat zu viel Geld. Mit höherer Dividende und Aktienrückkäufen schiebt er Überschusskapital an die Aktionäre.

Der Versicherer Swiss Re hat das zweite Jahr in Folge das Ertragsziel verpasst. Die Eigenkapitalrendite verharrte mit 1,4%, nach 1% im Jahr davor, auf ungenügendem Niveau.

Die Jahreseinnahmen stiegen 2018 um 2% auf 34,5 Mrd. $. Der Überschuss verbesserte sich von 0,3 auf 0,4 Mrd. $ bzw. 1.35 Fr. je Aktie. Die Dividende wird von 5 auf 5.60 Fr. je Titel gehoben. Sie entspricht nun dem Vierfachen des Jahresgewinns.

Doppelt so viel Kapital wie nötig

Den Aktionären wird zudem beantragt, an der Generalversammlung vom 17. April Aktienrückkäufe über gesamthaft 2 Mrd. Fr. zu bewilligen. Konzernchef Christian Mumenthaler sagte an der Jahreskonferenz, mit der Dividende und dem Aktienrückkauf werde Überschusskapital an die Aktionäre zurückgeführt.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare