Unternehmen / Gesundheit

Swiss Re hat Brandherde gelöscht

Analyse | Der Versicherer zahlt mehr Pandemieschäden und dämmt dennoch den Verlust ein. Dem Management gelingen einige Verbesserungen.

Der Versicherungskonzern Swiss Re hat die pandemiebedingten Zahlungspflichten seit Jahresmitte um eine halbe Milliarde auf 3 Mrd. $ aufgestockt, weist aber dennoch per Ende September mit noch –0,7 Mrd. $ weniger Verlust als noch zur Jahresmitte aus.

Dass interne Brandherde gelöscht sind und sich Leistungswerte im dritten Quartal verbesserten, kommt Verwaltungsratspräsident Walter Kielholz gelegen. So wird das letzte Geschäftsjahr unter seiner Ägide und die Amtsübergabe an den abtretenden UBS-CEO Sergio Ermotti weniger überschattet sein.

Kunden wird mehr in Rechnung gestellt

Die geschäftlichen Perspektiven hellen sich nun gar auf. Der Konzern buchte in den neun Monaten bis September gut 6% höhere Prämien von 30,2 Mrd. $. Für neue Deckungskontrakte verlangt das Management von Kunden höhere Preise. Das klappt offenbar, weil viele Versicherer mehr in Rechnung stellen, um aktuelle Fehlbeträge zu kompensieren. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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