Unternehmen / Finanz

Swiss Re will mit Konstanz bei Dividenden punkten

Analyse | Der Versicherer verkraftet die Pandemiekosten. Die Finanzen sind üppig. Das Management verspricht grosszügige Ausschüttungen.

Das Minimalziel hat das Management erreicht. An der online durchgeführten Investorenkonferenz am Freitag ist es gelungen, die Finanzanalysten und Anleger von der anhaltenden Dividendenfähigkeit von Swiss Re zu überzeugen. «Unsere Priorität bleibt, bei genügend hohen Eigenmitteln die Ausschüttung auf bisherigem Niveau zu halten oder sie zu steigern», sagte Konzernchef Christian Mumenthaler.

Wenig zu bedeuten habe, dass für die ersten neun Monate des Jahres 0,7 Mrd. $ Verlust resultierten. Wesentlicher Grund für das schlechte Abschneiden sind die pandemiebedingten zusätzlichen Leistungspflichten. Dafür hat der Konzern bislang 3 Mrd. $ zurückgestellt, bei Neunmonatseinnahmen von 30 Mrd. «Versicherer wie wir sind mit den Prämieneinnahmen dafür bezahlt, die Kundschaft nach Eintreten von vertraglich abgedeckten Gefahren zu entschädigen», betonte Mumenthaler. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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