Unternehmen / Finanz

Swiss Re fokussiert erneut

Analyse | Der Rückversicherer veräussert ElipsLife an Swiss Life. Das setzt Kapazitäten frei.

Die liechtensteinische ElipsLife geht für einen ungenannt bleibenden Betrag an Swiss Life. Diese ergänzt damit ihr internationales Geschäft mit Versicherungen zu Todesfall- und Invaliditätsrisiken für institutionelle Kunden wie Pensionskassen und Firmen. Ein wesentlicher Teil der Geschäftsrisiken und der Einnahmen bleibt bei Swiss Re. Mit dem Verkauf verbunden ist nämlich, dass sie einen weitgehenden Rückversicherungsvertrag eingeht.

Nun könne sich der Konzern im direkten Vertrieb an Firmenkunden auf Sachversicherungen für Grossunternehmen konzentrieren, begründet Andreas Berger, Chef der Sparte Corporate Solutions, den Deal. Als Restanz bleibt das aus ElipsLife herausgelöste direkte Krankenversicherungsgeschäft.

Vorteile für beide Seiten

Prima vista ist die Transaktion – obschon komplex – vermutlich für beide Konzerne vorteilhaft. Swiss Re wird den operativen Betrieb einer Nebenaktivität los, was im Management Kapazitäten freisetzt. Zugleich bleibt der Rückversicherer mit dem veräusserten Geschäftsvolumen verbunden. Das bringt Einnahmen zu verringerten Betriebskosten.

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