Unternehmen / Industrie

Swiss Steel erzielt erste operative Fortschritte

Analyse | Der Hersteller von Speziallangstahl spürt die Erholung der Märkte und schreitet mit der Transformation voran.

Swiss Steel will im Gesamtjahr die Ergebnisse deutlich verbessern und einen operativen Gewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) von mehr als 100 Mio. € erreichen. Das erste Quartal ist ansprechend genug verlaufen, um dieses Ziel als realistisch zu bezeichnen.

Für Zuversicht sorgt die Aussage, dass nach dem Automobil- nun auch der Maschinen- und Anlagenbau beginnt, sich zu erholen. Das sind die beiden wichtigsten Abnehmerindustrien von Swiss Steel. Die acht Schmelzöfen sind zu fast 90% der planbaren Produktionsschichten ausgelastet.

Hohe Rohstoffpreise bremsen

Gleichzeitig waren höhere Rohstoffpreise zu verkraften. Auf der Ressourcenseite sei das Preisniveau «herausfordernd», heisst es. So lagen zum Beispiel die europäischen Preise für Ferrochrom 21% über Vorjahr. Swiss Steel habe aber Preiserhöhungen bei den Kunden durchgesetzt. Die branchenüblichen Zuschläge für Legierungen wie Nickel konnten nur zum Teil weitergegeben werden. Dies sollte aber dann im laufenden Quartal nachgeholt werden können. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?