Unternehmen / Industrie

Swiss Steel muss reagieren

Auch das dritte Quartal des Stahlherstellers dürfte hart gewesen sein. Nun naht die nächste Refinanzierung.

Die finanziell angeschlagene Swiss Steel dürfte am Mittwoch nicht nur über den Geschäftsverlauf im dritten Quartal berichten, sondern auch Massnahmen zur Refinanzierung ankündigen. Am Montagmorgen bestätigte der Hersteller von Langstahl auf Druck von Spekulationen frühere Aussagen, «Eigenkapitalmassnahmen zu prüfen».

Für Martin Haefner, Grossaktionär von Swiss Steel, könnte es von Vorteil sein, wenn ein neuer Investor an Bord kommt. Denn so könnte er seinen Anteil am Unternehmen – ehemals Schmolz + Bickenbach  – von aktuell 49,6% deutlich reduzieren. Will er Ende 2024 nicht zu einem öffentlichen Übernahmeangebot gezwungen sein, muss er bis dahin seinen Anteil unter 33 1/3% bringen. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?