Unternehmen / Schweiz

Swisscom-Chef: «Wir haben keine Hinweise auf Spionage durch Huawei»

Laut Urs Schaeppi, Chef von Swisscom, überlege man sich zurzeit nicht, den umstrittenen chinesischen Lieferanten Huawei zu wechseln.

(AWP) Die Swisscom hält an ihrem Lieferanten Huawei fest, der in den USA auf der Anklagebank wegen Spionage sitzt. Man überlege sich derzeit keinen Wechsel, sagte Swisscom-Chef Urs Schaeppi.

«Wir haben heute keinen Hinweis, dass Spionage in den Netzen betrieben wird», sagte Schaeppi am Donnerstag am Rande einer Medienkonferenz in Zürich im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP: «Wir sind ja nicht ganz blind, wenn wir die Netze betreiben. Wir monitoren sie permanent und schauen, was auf den Netzen passiert.»

Die US-Justiz hat Anklage gegen den chinesischen Smartphone- und Technologieriesen und dessen Finanzdirektorin Meng Wanzhou erhoben. Das Justizministerium wirft Huawei, Meng und zwei Tochterunternehmen in 13 Anklagepunkten vor, gegen die Iran-Sanktionen verstossen zu haben.

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