Unternehmen / Schweiz

Swisscom punktet mit defensiven Qualitäten

Analyse | Der Telecomkonzern schrumpft weiter, arbeitet dank Sparübungen und Italien aber gewohnt profitabel. Die Dividende ist im Sack, die Aktien gewinnen.

Das Marktumfeld für Swisscom bleibt hart. Daran ändert gemäss CEO Urs Schaeppi auch die Tatsache nichts, dass im Herbst das Zusammengehen der Konkurrenten Sunrise und UPC gescheitert ist. «Der Markt ist gesättigt. Er wächst nicht mehr», sagt er an der gut besuchten Bilanzmedienkonferenz in Zürich lapidar. Dennoch präsentiert er ein wie erwartet solides Zahlenset für das abgelaufene Geschäftsjahr 2019.

Der Konzernumsatz erodierte zwar 2,2% auf 11,45 Mrd. Fr., im Schweizer Kernmarkt ging es gar 2,8% auf 8,56 Mrd. Fr. zurück. Der Hauptgrund für die Kontraktion seien ein regelrechter «Preiszerfall» im Heimatmarkt und der strukturelle Rückgang der Festnetztelefonie. Dennoch arbeitet Swisscom auf gewohnt profitablem Niveau. Das Betriebsergebnis (Ebitda) nahm 3,4% auf 4,36 Mrd. Fr. zu.

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