Unternehmen / Schweiz

Swisscom senkt die Prognose

Analyse | Wegen des Gerichtsurteils zum Glasfaserausbau senkt Swisscom die Umsatzprognose und zieht vor das Bundesgericht.

Das jüngste Urteil des Verwaltungsgerichtshofs stand im Vordergrund der Ergebnispräsentation am Donnerstag. Swisscom steht beim Glasfaserausbau vor einem grossen Fragezeichen. Die Jahresendprognose wurde infolge des Urteils sowie wegen Währungseffekten leicht gesenkt. Das Swisscom-Management will nun ans Bundesgericht weiterziehen. Unterdessen hat die Telecomanbieterin im dritten Quartal bei den Zahlen die Pflicht erfüllt – sowohl beim Umsatz als auch bei den Ergebniskennzahlen konnte sie zulegen.

Swisscom-CEO Urs Schaeppi sprach wegen des Urteils vom 30. September von «grossen Unsicherheiten», die das Tempo beim Netzausbau in Frage stellen würden. Im Urteil des Verwaltungsgerichts wird Swisscom vorgeworfen, mit der benutzten P2MP-Netzarchitektur beim Glasfaserausbau marktbeherrschendes Verhalten an den Tag zu legen. Swisscom wird, wie Urs Schaeppi am Donnerstag angekündigt hat, Berufung einlegen.

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