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Swissquote-CEO: «Handelsstopp wäre nicht fair»

Mit einem Handelsstopp haben grosse US-Online-Broker auf eine Spekulationsblase reagiert. Bei Swissquote war das kein Thema.

Nach dem beispiellosen Run auf eine Handvoll Nebenwerte an der US-Börse während der vergangenen Tage brachen die Aktien der betroffenen Unternehmen, darunter der Einzelhandelskette GameStop, des Kinobetreibers AMC und des Kopfhörerherstellers Koss, am Donnerstag ein. Kleinanleger hatten sich zuvor über Social-Media-Plattformen in Massen organisiert und den Wert der Titel durch eine bewusst erzeugte Spekulationsblase vervielfacht.

Grund für das jähe Ende war der Entscheid des Online-Brokers Robinhood, über den ein grosser Teil der Massenkäufe abgewickelt worden war, für die betroffenen Aktien keine Kaufaufträge mehr entgegenzunehmen. Auch der Billig-Broker Interactive Brokers stoppte den Handel. Gleichentags reagierte der Deutsche Online-Broker Trade Republic. Aufgrund einer «beispiellosen Situation» in den vergangenen Tagen nehme man für bestimmte Aktien keine weiteren Kauforders an, teilte das Unternehmen seinen Kunden am Abend mit.

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