Wichtiger Hinweis vorweg: Ich schreibe hier über den voraussichtlichen Kursverlauf von Aktien. Dieser hat ein wenig mit dem Geschäftsgang der jeweiligen Firmen zu tun, weswegen man sich die betreffenden Zahlen ansehen kann.

Aber wo ein Käufer ist, da muss auch ein Verkäufer sein, mit offensichtlich ebenfalls nicht vernachlässigbaren Handlungsgründen. Ich beschäftige mich deshalb hier mit dem Spiel zwischen Angebot und Nachfrage und den Phasen, die dieses Spiel durchläuft.

Überhitzung plausibel

Damit sich die Preise aufwärts bewegen, braucht es den Zustrom von Kapital. Dieses strömt umso ergiebiger, je grösser die Anreize sind und je kürzer die Wartezeit für allfällige Profite ist. Der primäre Aufwärtstrend von Swissquote hat im Herbst 2015 bei 21 Fr. begonnen, ist also gut etabliert und schon lange bekannt. Beim Hoch im ersten Quartal war er temporär überspannt, aber noch in unkritischem Zustand. Die Krise hat deshalb nicht nur zu einer Korrektur geführt, sondern zu einer richtiggehenden Unterspannung dieses Trends. Während der letzten 14 Wochen hat sich diese nun in einem umso steileren Aufwärtstrend entladen. Auch der hat seine Phasen, wobei die zwischen Anfang Mai und Mitte Juni im Kleinen wahrscheinlich die gleiche Bedeutung hat wie jene Anfang Februar bis Mitte März im grösseren Kontext.

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