Unternehmen / Finanz

Swiss Re befreit sich von Fessel

Analyse | Der Versicherer veräussert die wenig rentable Sparte ReAssure. Der Erlös übersteigt die zuvor von einer Separatkotierung erhoffte Summe.

Der Versicherer Swiss Re hat es geschafft. Die Tochtergesellschaft ReAssure kommt doch noch dieses Jahr in neue Hände. Ihr Geschäftsmodell ist, von Lebensversicherern Policenbestände zu erwerben und durch effiziente Administrierung der Verträge bis zum Rückzahlungszeitpunkt einen Mehrwert zu realisieren.

Auf Quartalsbasis materialisiert sich davon nur wenig, weshalb das vorerst unerspriessliche Spartenergebnis die Konzernzahlen belastet. Mit dem Verkauf von ReAssure befreit sich der Schweizer Konzern von diesen Fesseln.

Ursprünglich war geplant, die Mehrheit des Kapitals des britischen Versicherungsdienstleisters über einen Börsengang in London zu streuen. Das für die Emission festgelegte Preisband hatte ReAssure zu etwa 3 Mrd. £ bewertet. Doch die Transaktion platzte mangels Anlegernachfrage. Jetzt hat der Schweizer Konzern die Sparte für 3,25 Mrd. £ veräussert.

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Leser-Kommentare

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Christian Richner 06.12.2019 - 08:03

Nein!! Habe die F&W seit Jahren abonniert und lese sie intensiv am Morgen vor 0900; im ersten Schritt : Studium (sic!) des Praktikus …

Danke!
Ri