Unternehmen / Industrie

Syngenta-CEO hofft auf Börsengang bis Ende 2021

Der Chef des Agrochemiekonzerns, Erik Fyrwald, will schon früher an die Börse als geplant. Weiter fordert er eine Modernisierung der Landwirtschaft.

(AWP) Dass der Saatguthersteller Syngenta wieder an die Börse will, ist schon längst kein Geheimnis mehr. Offiziell soll ein Börsengang bis Mitte 2022 erfolgen. Doch könnte der Schritt schon früher geschehen.

«Ich hoffe, wir schaffen es bis Ende 2021», sagte CEO Erik Fyrwald im Interview mit der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» (FAS). «Wenn es früher als 2022 klappt – umso besser», hatte der Manager Ende April noch gegenüber der Nachrichtenagentur AWP gesagt, ohne sich allerdings auf ein Datum festzulegen.

Weiter forderte der Manager in dem Gespräch mit der FAS eine Modernisierung der Landwirtschaft. Er wolle, dass die Menge an eingesetzten Pestiziden sinke. «Aber dafür brauchen die Landwirte moderne Mittel, die auch in kleineren Mengen wirken», sagte er. «In Europa dagegen müssen sie ältere Pestizide einsetzen, die mit grösseren Mengen eine geringere Wirkung haben.»

Die Eidgenossenschaft stimmt am 13. Juni über die Trinkwasser- und die Pestizid-Initiative ab. Diese richten sich gegen einen Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft. Wichtiges Argument der Befürworte ist neben der Gesundheitsgefahr, dass künstliche Pestizide nicht vereinbar sind mit einer nachhaltigen Landwirtschaft. Bei der Gegnerschaft schwingt die Befürchtung höherer Lebensmittelpreise obenaus.

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