Unternehmen / Industrie

Syngenta soll Zweitkotierung erwägen

Während des Börsengangs in China strebt der Agrochemiekonzern eine Zweitkotierung an der Schweizer Börse SIX an.

(AWP) Syngenta treibt den geplanten Börsengang in China trotz den aktuellen Marktturbulenzen weiter voran. So soll das IPO noch im laufenden Jahr stattfinden, sagte CEO Erik Fyrwald im Interview mit der «NZZ (Neue Zch Zeitung N 7'400.00 +0.00%) am Sonntag». Ein Jahr nach der Erstnotiz werde weiterhin eine Zweitkotierung an der Schweizer Börse SIX ins Auge gefasst.

Der Agrochemiekonzern Syngenta mit Sitz in Basel war vor fünf Jahren vom chinesischen Konzern ChemChina übernommen worden. In den vergangenen Jahren hatte Syngenta bereits mehrfach angekündigt, an die Börse zurückkehren zu wollen. «Wir wollten schneller sein, aber Covid-19 und Marktturbulenzen führten zu Verzögerungen», so Fyrwald im Interview. Nun sei der Börsengang noch im Jahr 2022 geplant.

Für eine Zweitkotierung sei die Schweiz die «erste und logische Wahl», so der Syngenta-CEO weiter. Eine mögliche Zweitkotierung könnte dabei rund ein Jahr nach dem IPO erfolgen. Definitiv entschieden sei aber noch nichts.

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