Unternehmen / Industrie

Syngenta wird vergrössert

Analyse | Ein Generikageschäft und ein chinesischer Düngerhersteller kommen neu dazu. Das IPO wird frühestens gegen Ende 2021 stattfinden.

Der Pflanzenschutz- und Saatgutkonzern Syngenta, der aus Basel heraus geführt wird, aber vollständig im Besitz des staatlichen chinesischen Chemiekonglomerats ChemChina ist, weist für 2019 einen Umsatz von 13,58 Mrd. $ aus, was etwa dem Vorjahresniveau entspricht. Bereinigt um Wechselkursveränderungen sei der Umsatz 4% gestiegen, sagte CEO Erik Fyrwald anlässlich einer Telefonkonferenz.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Amortisationen und Abschreibungen (Ebitda) summierte sich auf 2,9 Mrd. $, was einer 9%igen Zunahme entspricht. Allerdings kapitalisiert Syngenta neu die Forschungs- und Entwicklungskosten, «um  mit der Praxis der übrigen Gruppengesellschaften von ChemChina gleichzuziehen», wie Fyrwald erklärte. Bereinigt um diesen rechnungstechnischen Schritt, der die direkten F+E-Kosten vermindert, dafür aber künftig zusätzliche Abschreibungen nach sich zieht, hat der Ebitda stagniert.

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